[.ausgestrahltNews] Erinnerung an Fukushima am Samstag in 130 Orten
by admin • 8. Februar 2012 • Aktion, Allgemein, Alternativen, Atomenergie, Behörden, Berlin, Bürgerbeteiligung, Demokratie, Demonstration, Diskussion, Energie, Forschung, Gesellschaft, Grundversorgung, Initiative, Komunal, Meinungsbildung, Natur, Politik, Solidarität, Steuern, Umwelt, Veranstaltung • 0 Comments
.ausgestrahlt-Newsletter
7. Februar 2012
es schreibt: Jochen Stay
Lesen, Handeln und Weiterschicken!
Liebe Freundinnen und Freunde,
im ganzen Land ist tiefster eiskalter Winter und noch immer wird Strom ins Ausland exportiert und die Lichter gehen nicht aus. Alle Horrorszenarien haben sich als falsch erwiesen. Hier unser Faktencheck zu diesen und anderen Schauermärchen der Atomlobby:
Und obwohl es draußen bitterkalt ist, gehen viele wieder auf die Straße: Morgen in Berlin bei den Bund-Länder-Verhandlungen zur Atommüll-Endlagerung und am Samstag bundesweit im ganzen Bundesgebiet zu den Mahnwachen elf Monate nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe.
In Japan sind inzwischen von vormals 54 AKW nur noch drei am Netz – und trotzdem boomt die Wirtschaft des Landes. Einen besseren Beweis gibt es nicht, dass auch ein schneller Ausstieg möglich ist. Dass wir hierzulande nicht bis 2022 warten müssen, bis der letzte gefährliche Reaktor vom Netz geht, dafür treten wir ein. Machst Du mit?
Herzliche Grüße
Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team
Inhalt
- Am Samstag Mahnwachen in etwa 130 Orten
- Am Donnerstag Gorleben-Aktion in Berlin
- Bundesweite Großproteste am 11. März
- .ausgestrahlt braucht Verstärkung
- Neuer Rundbrief erschienen
- Neues aus dem .ausgestrahlt-Shop
7. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
1. Am Samstag Mahnwachen in etwa 130 Orten
Noch ist die genaue Zahl nicht abzusehen, denn täglich kommen bei uns weitere Meldungen an, wo überall am Samstag Mahnwachen unter dem Motto „Fukushima ist überall – AKWs jetzt abschalten“ stattfinden. Deutlich wird aber schon jetzt, dass elf Monate nach dem Beginn der Katastrophe von Fukushima in der ganzen Republik viele Menschen in kleinen und
größeren Aktionen aktiv werden, um Solidarität mit der am gleichen Tag in Tokio demonstrierenden japanischen Anti-AKW-Bewegung zu zeigen. Gleichzeitig sind die Mahnwachen der Auftakt für den Protest gegen den Weiterbetrieb von neun Reaktoren hierzulande. Alle Infos:
http://www.ausgestrahlt.de/mahnwachen
2. Am Donnerstag Gorleben-Aktion in Berlin
Bund und Länder verhandeln morgen weiter über die zukünftige Endlager-Suche. Um den Druck zu erhöhen, den ungeeigneten Salzstock Gorleben endlich aufzugeben, organisieren mehrere Organisationen, unter ihnen .ausgestrahlt eine Aktion in Berlin. Wir hoffen, dass viele mitmachen:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/gorleben/aktion.html
3. Bundesweite Großproteste am 11. März
Die Mahnwachen jetzt am Samstag sind nur der Auftakt. Vier Wochen später, am 11. März, dem ersten Jahrestag von Fukushima, demonstrieren tausende AtomkraftgegnerInnen an sechs Atom-Standorten bundesweit, weil wir uns nicht damit abfinden wollen, dass uns weiter das Restrisiko aufgebürdet wird, während Stromkonzerne munter weiter an den gefährlichen Meilern und Atomfabriken verdienen – so, als wäre in Japan nichts passiert. Alle Infos zu den von vielen örtlichen Initiativen gemeinsam mit bundesweiten Organisationen wie .ausgestrahlt geplanten Demonstrationen, zur Anfahrt und zum Mobilisierungs-Material:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima-jahrestag/grossdemos
4. .ausgestrahlt braucht Verstärkung
Du möchtest in einer Anti-Atom-Organisation arbeiten und bist fit in Büromanagement und Finanzverwaltung? Dann bewirb Dich doch bei uns. Die Stellenausschreibung:
http://www.ausgestrahlt.de/ueber-uns/stellenangebot
5. Neuer Rundbrief erschienen
Vollgepackt mit Analysen, Argumenten, Informationen und Aktionsaufrufen ist der neue gedruckte .ausgestrahlt-Rundbrief, der vor weniger Tagen erschienen ist. Auf 16 Seiten berichten wir unter anderem, wie es ein Jahr nach Beginn der Katastrophe rund um Fukushima aussieht, schauen uns an, welche Konsequenzen in den weiter laufenden deutschen Reaktoren daraus gezogen wurden, widerlegen die aktuellen Argumente der Atomlobby, beleuchten die neuesten Entwicklungen in der Endlager-Debatte, sprechen mit dem ehemaligen Abteilungsleiter im Bundesamt für Strahlenschutz,
Ulrich Kleemann über die Nicht-Eignung von Gorleben und zeigen, wer hinter der sogenannten „Sicherheitsanalyse“ für Gorleben steckt. Hier kannst Du den Rundbrief kostenlos abonnieren und Dir die aktuelle Ausgabe als pdf runterladen:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/rundbrief-abonnieren.html
6. Neues aus dem .ausgestrahlt-Shop
Übernächstes Wochenende wird in vielen Regionen der Republik Fasching, Karneval oder Fastnacht gefeiert. Besonders beliebt als Wurfmaterial bei den Umzügen sind die Anti-Atom-Bonbons von .ausgestrahlt:
http://bit.ly/A0a86t
Hier gibt es das Mobilisierungsmaterial für die Demonstrationen am 11. März:
http://bit.ly/wq0Ikj
Alle anderen Neuigkeiten im Shop findest Du hier:
http://www.shop.ausgestrahlt.de/no_cache/shop/neuigkeiten.html
7. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
Ein schöner Text über die gegenläufigen Entwicklungen bei winterlichen Temperaturen im Atomstromland Frankreich und in der Bundesrepublik:
http://bit.ly/zcqMyq
Autobahn-Aktionstag gegen die geplanten 152 Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/autobahn-aktionstag
Berichte von der Urankonferenz, die am 4. Februar in Münster stattfand:
http://www.urankonferenz2012.de
Internationales Aktionscamp im Sommer an der Reaktorbaustelle im finnischen Olkiluoto:
http://olkiluotoblockade.info
.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de
Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews
Spenden für .ausgestrahlt:
https://www.ausgestrahlt.de/spenden
Oder direkt auf unser Spendenkonto 2009 306 400 bei der GLS-Bank (BLZ 430 609 67)
.ausgestrahlt ist vom Finanzamt Hamburg als gemeinnützig anerkannt.
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